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Die wichtigsten Aspekte einer Badsanierung im Überblick

Im Rahmen moderner Wohnkonzepte ist das Bad nicht nur ein funktionaler Raum für die tägliche Körperpflege, sondern fungiert als komfortabler Wohlfühlort. Im Zuge der Badsanierung lassen sich verschiedenste Umbaumaßnahmen vornehmen, die das Badezimmer ganzheitlich aufwerten. Es gilt allerdings einige wichtige Hinweise zu beachten, um die perfekt geeignete Ausstattung auswählen zu können. Dabei geht es unter anderem um relevante Qualitätsmerkmale von Sanitärprodukten und das Thema Barrierefreiheit.

Welche Produktmerkmale sind beim Kauf von Armaturen entscheidend?

Das Vorhandensein hochwertiger Armaturen ist die Basis für gehobenen Komfort im Badezimmer.

Grundsätzlich ist es bei der Produktauswahl ratsam, sich an folgenden Qualitätsmerkmalen zu orientieren:
Modelle aus spezieller Sanitärkeramik überzeugen beispielsweise mit einer enormen Robustheit und Langlebigkeit. So sind die zugehörigen Armaturen unempfindlich gegenüber Bakterien- und Kalkablagerungen. Des Weiteren gilt es auf eine ressourcenschonende Funktionsweise zu achten: Hochwertige Armaturen sorgen dank integrierter Wasserspartechnologie für einen reduzierten Verbrauch.

Zusätzlich dient auch die optische Gestaltung als wichtiges Kaufkriterium: Varianten mit markanter Formgebung stellen stylische Eyecatcher dar, die das Badezimmer optisch aufwerten. Armaturen im schlichten Design eignen sich hingegen optimal für die Fortführung eines klassisch zeitlosen Einrichtungsstils.

Nützliche Tipps für die Auswahl der Fliesen

Moderne Fliesen für den Sanitärbereich vereinen funktionalen Nutzen mit stilvoller Optik. Damit im Bad maximale Sicherheit vor schmerzhaften Unfällen gewährleisten ist, müssen unbedingt die unterschiedlichen Rutschklassen berücksichtigt werden. Als sinnvolle Mindestanforderung für Bodenfliesen dient dabei die Bewertungsgruppe R10 mit erhöhtem Haftreibwert. In Bezug auf das Material empfehlen sich im Bad sowohl glattglasierte als auch polierte Keramikfliesen.

Nähere Informationen zu den Rutschklassen finden Sie hier.

Was spricht für eine Badewanne und welche Vorteile hat eine Dusche?

Die Entscheidung zwischen Badewanne und Dusche ist in der Regel eine Frage der Raumgröße sowie der persönlichen Vorlieben.

Eine Wanne ist die richtige Wahl für geräumige Bäder und steht für erholsame Wellnessmomente in den eigenen vier Wänden. Mit den freistehenden Modellen erhält zudem luxuriöse Eleganz Einzug in das entsprechende Badezimmer.

Die Dusche punktet hingegen je nach Ausführung mit einem vergleichsweise geringen Platzbedarf und zusätzlichen Features. So beinhaltet das Angebot beispielsweise Duschen mit innovativen Lichteffekten und individuell einstellbaren Massagedüsen.

Alles Wissenswerte zur barrierefreien Badsanierung

Bei der Planung einer Badsanierung gewinnt das Thema Barrierefreiheit zunehmend an Bedeutung. So liegt eine gleichermaßen altersgerechte und komfortable Ausstattung im Trend.
Zu den Bestandteilen eines barrierefreien Badezimmers zählt zum Beispiel eine bodengleiche Dusche, die einen sicheren Ein- und Austritt sicherstellt. Für die Nutzung einer Wanne empfiehlt sich die Anbringung von praktischen Haltegriffen oder die Investition in ein Modell mit Tür.
Darüber hinaus beinhaltet die Produktpalette führender Sanitärmarken höhenverstellbare Waschtische. Diese Ausführungen ermöglichen die flexible Anpassung der Waschbeckenhöhe an die jeweilige Körpergröße, wodurch der Komfort deutlich gesteigert wird.

Ergänzend zeichnet sich ein barrierefrei eingerichtetes Bad durch maximalen Bewegungsfreiraum aus. Der Abstand zwischen den einzelnen Einrichtungselementen sollte demzufolge möglichst groß sein und die Stellflächen für Badewanne oder Dusche gilt es großzügig zu bemessen.

Ein kompetenter Ansprechpartner zu diesem Thema ist die Firma Instatec aus Graz.

Ergänzende Hinweise für die optimale Sanierung des Badezimmers

Eine vollständige Badsanierung nimmt in der Regel viel Zeit in Anspruch und bedarf einer umfassenden Planung.
Im Optimalfall wird dieses Vorhaben auch für den Austausch der Leitungen genutzt: So sollten alte Eisen- und Bleileitungen in jedem Fall durch zeitgemäße Kunststoff- oder Kupferleitungen ersetzt werden.

Im Falle einer angemieteten Immobilie sind sämtliche Umbaupläne mit dem Eigentümer abzusprechen. Zudem müssen in Österreich abhängig vom Umfang des Sanierungsvorhabens spezielle Genehmigungen eingeholt werden. Dies gilt beispielsweise für die Vergrößerung des Badezimmers durch einen Wanddurchbruch. Ob eine solche Bewilligung benötigt wird, sollte in jedem Fall vor Abschluss der Sanierungsplanung geklärt werden, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.

Sobald alle Vorbereitungen getroffen sind, geht es dann um die praktische Umsetzung: Da die Sanierungsarbeiten oft mit einer hohen Staubbelastung einhergehen, gilt es die angrenzenden Räumlichkeiten zu schützen und die zugehörigen Möbel abzudecken. Abschließend lässt sich resümieren, dass die Sanierung des Badezimmers viele kleine Teilschritte umfasst. Die sorgfältige Planung ist dabei als Fundament für die erfolgreiche Realisierung zu verstehen. Damit die Umgestaltung eine langfristige Lösung darstellt, sollte keinesfalls am falschen Ende gespart und in qualitativ hochwertige Sanitärware investiert werden.

 

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