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Immobilien sicher vermieten

Viele Immobilienbesitzer erschrecken vor der Tatsache, dass sie in ihre Mietwohnung so genannte „Mietnomaden“ aufgenommen haben. Diese menschliche Täuschung ist wohl der Alptraum aller Vermieter, wenn der Mietvertrag bereits unterschrieben ist. Oftmals erfahren die Vermieter, dass die Familie oder der einziehende Alleinstehende in der bisherigen Wohnung Mietschulden hatte.


Wer ein paar Ratschläge verfolgt, kann diese unliebsame Tatsache umgehen. Wer als Vermieter weder den Ausweis der künftigen Mieter noch eine Selbstauskunft und schon gar nicht die Kontoauszüge über seine letzte drei Mietzahlungen zeigen lässt, läuft Gefahr, dass er getäuscht wird. Im schlimmsten Fall muss der Vermieter den neuen Mieter aus der Wohnung klagen und das kann durchaus ein Jahr und länger dauern.

Sinnvoll ist es auf jeden Fall zu fragen, wo der künftige Mietzahler arbeitet oder lassen Sie sich den Gehaltszettel oder Kontoauszüge über die Mietzahlungen zeigen, denn eine Kontrolle ist besser als ein Mietverlust. Immobilienmakler machen diese Erfahrung in der täglichen Praxis, denn sie übernehmen die Einholung dieser Auskünfte für den Vermieter. Tatsache ist auch, dass Mietnomaden niemals eine Maklergebühr zahlen würden.

Makler haben zudem die Möglichkeit, als Schufa-Mitglied eine bundesweit gültige Auskunft über jeden potenziellen Mieter einzuholen. Wer ohne Makler vermietet, hat die Möglichkeit beim Amtsgericht anzurufen und Auskunft aus dem Insolvenz- und Schuldnerverzeichnis anzufordern. Es kommt aber häufig vor, dass gerade diese Mietnomaden deshalb ständig den Amtsgerichtsbezirk wechseln. Wer als Vermieter keine Räumungsklage in Kauf nehmen will, kann nur bei der Mieterauswahl äußerst vorsichtig sein, um finanziellen Schaden möglichst zu vermeiden.

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