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Heizungsanlage planen: Das muss man beachten!

In Zeiten, in denen erneuerbare Energien eine tragende Rolle spielen, ist es besonders wichtig sich beim Hausbau mit dem Thema Heizen richtig auseinander zu setzen. Neben der allgemeinen Frage, wie viel Leistung (Wikipedia: Kilowatt) die Heizung benötigt, um das Eigenheim zu wärmen, spielt auch die Art der Anlage eine wichtige Rolle.

Heizlast berechnen

Im ersten Schritt wird die Heizlast ermittelt, also wie viel Kilowatt benötigt werden. Die Heizlast ist natürlich je nach Gebäudegröße und Bauweise unterschiedlich hoch. Für sein Eigenheim kann man die Heizlast unter Heranziehung der Gebäudegröße, des energetischen Standards sowie der durchschnittlichen Temperatur (zur Ermittlung der Auslegungstemperatur) berechnen. Von Bedeutung ist weiterhin, ob das Haus freistehend ist oder ob es sich zum Beispiel um einen Reihenhaus oder Doppelhaus handelt. Normwerte zur Berechnung der Heizlast findet man für Neubauten in der DIN EN 12831.

Wärmeversorgung auswählen & Alternativen „durchspielen“

Das richtige Heizsystem auszuwählen, ist nicht immer einfach. Als (künftiger) Hausbesitzer muss man sich mit vielen Details und Zahlen beschäftigen, denn nicht nur der Verbrauch, sondern auch die Anschaffungskosten und ähnliches sind entscheidend. Grundsätzlich sollte die Entscheidung für eine Heizungsanlage, die alle im Sortiment von www.heizfaktor.de zu finden sind, bei der Planung des Eigenheims beantwortet werden. Denn damit entscheidet sich auch, welche Heizkörper benötigt werden oder wie dick die Wärmedämmung sein muss. Zu den aktuellen Möglichkeiten gehören Wärmepumpen, Öl- oder Gasheizungen, Pelletheizungen sowie Solar-Thermie. Berücksichtigen muss man die Kosten für die Anschaffung, Installation, den Betrieb (Stromverbrauch), das Heizmaterial (Pellets, Öl, Gas) sowie die Instandhaltung. Weiterhin muss man nicht nur das Gerät anschaffen, sondern auch die entsprechenden Zusätze wie den Tank, das Silo oder Kollektoren.
Um direkt alle Kosten im Überblick zu haben, empfiehlt sich die Kostenaufstellung inklusive Heizkörper und Wärmedämmung. Wer sich noch entscheiden muss, sollte sich die Kosten für alle Möglichkeiten durchrechnen oder berechnen lassen. Ein Fachmann kann hierzu sicherlich Auskunft geben. Ist ein Heizsystem gefunden, sollte man die Kosten für den Einzelfall aber dennoch noch einmal durchrechnen.

Hausbauer sind im Vorteil

Im Gegensatz zu Immobilienkäufern können sich Hausbauer für die Heizungsanlage entscheiden, die für sie am besten funktioniert. Bei der Planung können sie alle nötigen Entscheidungen berücksichtigen, um die gewünschte Heizungsanlage einzubauen. Bei einer Bestandsimmobilie muss man immer schauen, welche Systeme bereits vorhanden sind, welche Anschlüsse wo liegen und ob sich ein Umrüsten lohnt. In diesem Punkt sollte man sich gleichfalls über Förderungen zur Energieeffizienz von Altbauten oder günstige Kredite informieren.

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