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Gartenpracht im Frühling

Mit den ersten Sonnenstrahlen beginnt auch die Arbeit im Garten. Die Gartenbeete müssen abgeräumt werden, Rosen und Gehölze brauchen einen neuen Schnitt und groß gewordene Sträucher gehören geteilt. Doch auch unliebsames Unkraut beginnt zu sprießen und muss beseitigt werden. Viele Sträucher und Äste leiden unter der zu großen Schneelast und brechen, deshalb ist es wichtig, dass die Schneeschicht regelmäßig mit Besen oder Schaufel entfernt wird.

Abgestorbene Teile von Frühblühern und Stauden können jetzt ausgeputzt werden. Die immergrünen Pflanzen benötigen auch im Winter Wasser, deshalb empfiehlt es sich bei Temperaturen über null Grad zusätzlich zu gießen. Bei einem niederschlagsarmen Winter, vertrocknen die Pflanzen oft im Freien und man nimmt fälschlicherweise an, dass sie erfroren sind. Um Kübelpflanzen vor dem Austrocknen zu bewahren, muss auf kontinuierliche Feuchtigkeit der Wurzelballen geachtet werden, falls nötig, können sie jetzt auch umgetopft werden.

Die ersten Sommerblumen säen

Nun kann man bereits die ersten einjährigen Sommerblumen unter Glas oder in Schalen auf der Fensterbank aussäen. Bitte nicht vergessen, die Aussaat rechtzeitig zu pikieren. Mit organischem Dünger sollte man Pflanzen mit einem starken Nährstoffbedarf, schon vor dem Austrieb versorgen. Dazu zählen Rosen, Clematis und Prachtstauden, diese Pflanzen zählen zu den Starkzehrern. Pro Quadratmeter verwendet man eine Düngergabe von drei Liter Komposterde und 50 Gramm Hornspäne.
Falls Sie eigenen Kompost im Garten verwenden, sollten Sie die benötigte Menge vor der Aussaat auf Ihr Frühbeet oder Gemüsebeet sieben, dadurch ist es später leichter, gleichmäßige Aussaatrillen zu ziehen. Ein großflächiges Durchwurfsieb mit nicht zu enger Maschenweite (ca. 15 Millimeter) ist dabei von Vorteil, den Kompost wirft man mit einer Grabgabel durch. An der schrägen Fläche rutschen die groben Bestandteile ab, und man verwendet sie später beim Anlegen eines neuen Komposthaufens.

Rechtzeitig mit dem Rückschnitt beginnen

Frostfreies Wetter bietet sich dazu an, sommerblühende Sträucher wie z. B. Schmetterlingsflieder und Bartblume zurückzuschneiden. Je früher Sie mit dem Rückschnitt beginnen, desto eher erfreuen Sie sich an den Blüten. Bei vielen Hortensien sind noch alte, vertrocknete Blütenstände zu sehen, die Sie oberhalb eines gesunden, grünen Knospenpaares abschneiden können. Gleichzeitig entfernen Sie bei dieser Gelegenheit auch gleich alle abgefrorenen Triebe. Wenn Sie mit dem Daumennagel leicht an der Rinde kratzen und das Gewebe darunter gelblich und trocken ist, können Sie den Zweig abschneiden.
Lavendel müsste Ende Februar gestutzt werden, damit er kompakt und blühfreudig Ihren Garten ziert. Die zahlreichen dünnen Triebe entfernen Sie am besten mit einer Heckenschere. Von den Blütenzweigen aus dem Vorjahr lassen Sie jeweils nur das unterste Stück stehen. Sollte es nochmals Frost geben, decken Sie die Pflanzen mit Vlies ab, da durch den Rückschnitt der natürliche Winterschutz nicht mehr vorhanden ist.
Der Frühling ist auch die ideale Jahreszeit, um Gehölze zu vermehren. Zur Wurzelbildung stellt man kräftige Äste von Liguster, Forsythien und Buchsbaum in ein Wasserglas. Fuchsien und Geranien, die im Haus überwinterten, benötigen jetzt einen starken Rückschnitt. Sie werden in neue Erde umgesetzt, ins Freie werden sie aber erst nach den Eisheiligen gestellt.

Auch im Glashaus tut sich was

Auch im Glashaus ist einiges zu tun und es kann langsam mit der Aussaat von Freilandgemüse begonnen werden. Sehr nützlich ist es, wenn man das Erdreich zuvor mit Urgesteinsmehl bestreut und einarbeitet, dadurch beugt man Pilzerkrankungen vor. In milden Gegenden kann man schon im Februar mit der Aussaat von einigen Pflanzen
beginnen. Sobald der Bodenfrost schwindet, sind Spinat, Salat und Radieschen bereit in ein Frühbeet ausgesät zu werden.
Auch für die Nistkästen im Garten, ist es Zeit auf Vordermann gebracht zu werden. Deshalb sollte rechtzeitig im Frühling (Ende Februar, Anfang März) an die Reinigung gedacht werden, damit die Singvögel sie wieder benützen können.

Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Gartenarbeit - vielleicht können Sie neue Ideen, die Sie im Winter gründlich ausgearbeitet haben verwirklichen.

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